Alois
Carigiet

Wir zeigen Ihnen permanent Originallithographien und Originale von Alois Carigiet in der EULE-ART Davos.
Granolithos
Carigiet Alois
In unserer Galerie in Davos zeigen wir Ihnen verschiedene Granolithos von Alois Carigiet.

Hier geht's zur Online-Ausstellung.
Kinderbücher von Alois Carigiet
Alle Kinderbücher von Alois Carigiet sind bei EULE-ART Davos erhältlich.
Kunstband von Alois Carigiet
"Die frühen Jahre"
erschienen aus Anlass 100 Jahre Alois Carigiet

Preis CHF 98.-
Jubiläumsbroschüre
100 Jahre Alois Carigiet
40-seitige Jubiläumsbroschüre

Lebenslauf, Themen des Künstlers, wie entsteht eine Lithographie, und vieles mehr...

Preis CHF 5.--

Kinderbuchkalender von Alois Carigiet
Preis CHF 46.-
 
Alois Cariget und die Galeriengruppe Eule-Art

21 Jahre bei EULE-ART
Unsere Galeriengruppe Eule-Art hat sich seit 1988 intensiv mit dem grossen Werk von Alois Carigiet auseinandergesetzt. Durch die Organisation verschiedener Ausstellungen von A.C. haben wir in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt und sind schweizerisch zu Spezialisten geworden.

Wir bieten eine sehr grosse Auswahl an Original-Lithographien sowie auch immer wieder Originalwerke an; Werke in Oel auf Leinwand, Aquarelle und Zeichnungen.

Dank den grossartigen Original-Lithographien gewinnt das malerische Werk von Alois Carigiet auch heute noch eine grosse Verbreitung. Er zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der zeitgenössischen Schweizer Kunst.

Lebenslauf von Alois Carigiet
Alois Carigiet wurde am 30. August 1902 in Trun geboren. 1911 zog seine Familie nach Chur, wo Alois, das siebente von elf Kindern, nach dem Schulbesuch eine Lehre als Dekorationsmaler absolvierte. 1927 gründete er ein eigenes grafisches Atelier.

Er war 1923 Mitbegründer des Cabaret "Cornichon", führte Bühnenbilder aus und entwarf Kostüme. Eine bedeutende Schaffensperiode begann mit der Übersiedlung nach Platenga in Obersaxen. Hier baute er sich ein Haus und heiratete. Hier entstanden auch die Illustrationen zu seinem weltberühmten Jugendbuch "Schellen-Ursli". Vom "Sunnefang" in Platenga begann die Ausstrahlung Carigiets durch seine Ausstellungen in Schaffhausen, Solothurn und Genf. Nach 1950 war der Künstler wieder in Zürich, wo er staatliche und private Aufträge für Wandbildgestaltungen erhielt. Es erschienen in der Folge weitere Buchillustrationen.

1960 zog es ihn wieder in seine bündnerische Heimat zurück; er zog ins Haus "Flutginas" in Trun, wo seine Mutter einst gelebt hatte. Auch nach seinem Tod am 1. August 1985 sind seine Bilder überaus beliebt.





Alois Carigiet und das Kinderbuch
"Offen gestanden habe ich früher niemals daran gedacht, Kinderbuchblätter zu malen, gescheige denn selbst Bücher zu schreiben.

Dem jahrelangen Drängen einer Freundin ist es zu verdanken, dass ich mit Selina Chönz, der Bündner Schriftstellerin, bekannt wurde. Diese bat mich, ihren Text vom "Schellen-Ursli", die Geschichte eines Bergbuben, zu bebildern.

Mir jedoch erschien dies zwar geradezu wie ein Scherz, doch schliesslich überflog ich den Text. Er war im Romanisch des Unterengadin geschrieben.

War es die Sprache oder waren es die Erlebnisse dieses Schellen-Ursli, die, meinen eigenen verwandt, mich für die Aufgabe zu gewinnen und zu begeistern vermochten?

Mir schien, die Bilder dazu hatte ich gleichsam in der Tasche. In einem Bauernhaus geboren, war ich mit dem Leben eines Bergbuben, seinen kleinen Verrichtungen in Haus und Stall und auf dem Maiensäss eng vertraut.

Dennoch zog sich meine Arbeit an meinem ersten Kinderbuch über ganze sechs Jahre hin. Immer glaubte ich, Wichtigeres tun zu müssen. Als schliesslich die Arbeit beendet war, fand sich niemand, der das Buch drucken wollte.

Meinen guten Beziehungen zum Verlag des damaligen "Schweizer-Spiegel" war es zu verdanken, dass dieser sich des Buches annahm und es herausgab.

Es wurde ein grosser Erfolg und wurde mehrfach preisgekrönt."

Alois Carigiet über sein Schicksal
Aus Aktuell 12.74 - Kant. Lehrmittelverlag SG
"Es gehört zu meinem Schicksal, dass ich - die Hände voll Farben und Pinsel - das Herz stets auf der Zunge und den Kopf voller Geschichten hatte.

Im Jahrhundert der gegenstandslosen Kunst mag das vielleicht befremden.

Wenn die abstrahierende, moderne Kunst ihre Rechtfertigung im Musikalischen, Rhythmischen findet, so sind die Quellen meines Schaffens eher poetischer, ja literarischer Natur gewesen.

Ob ich daurch dem Geist der Moderne gerecht werde oder nicht, berührte mich nie - durfte mich nicht berühren!"

Alois Carigiet